Futtermittelliste 2018

Betriebsmittel in Deutschland

Betriebsmittel in Österreich

Nachrichten Archiv

Infobrief August 2015 / Courrier d’information aôut 2015

Wichtige Informationen für Knospe-Lizenznehmer und Vormischungs- und Mineralstoffhersteller.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungs- und Mineralstoffhersteller August 2015 (117.9 KB)

Informations importantes pour les preneurs de licences Bourgeon et les fabricants de prémélanges et de sels minéraux.
Courrier en français aux preneurs de licences Bourgeon et les fabricants de prémélanges et de sels minéraux, aôut 2015 (135.8 KB)

Infobrief Juli 2014 / Courrier d’information juillet 2014

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller Juli 2014

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, juillet 2014

Infobrief Dezember 2012 / Courrier d’information décembre 2012

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller Dezember 2012 (61.8 KB)

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, décembre 2012 (60.9 KB)

Vernehmlassung BioVO und EVD Bio

Wir arbeiten derzeit intensiv an einer Stellungnahme zu den Verordnungsänderungen. Inputs sind erwünscht und bitte an Barbara Früh, Futtermittelbeauftragte der Bio Suisse, zu richten. Hier der Link zur Vernehmlassung vom Bund:

Änderung der Verordnung über die biologische Landwirtschaft und zur Verordnung des EVD über die biologische Landwirtschaft

Anhörung
Behörde: Amt Form: Schriftliches Verfahren
Die Änderungen betreffen v.a. Aktualisierungen gemäss dem aktuellen EU-Bio-Recht.
Frist: 25.06.2012

Eröffnung
Unterlagen:

Aktualisierung der Futtermittelliste Bio Suisse/ALP/FiBL von 2005

Schon 2010 war eine Aktualisierung der Futtermittelliste geplant. Hierzu haben wir verschiedene Firmen nach Ergänzungen gefragt. Herzlichen Dank für die Rückmeldungen. Nach einer Besprechung mit der ALP konnten wir die Komponenten eruieren, die in die Futttermittelliste aufgenommen werden könnten. Mit den Änderungen in der FMV und der FMBV wurde die Aktualisierung verschoben und die Anpassung der BioVo und der EVD Bio an die EU ÖKO VO abgewartet.

Wir hoffen, dass wir mit der Verabschiedung der Bundesverordnungen die Futtermittelliste dann endgültig revidieren können.

Neu- und Wiederanmeldungen von Futtermitteln mit Algenkalk für die Betriebsmittelliste

Ab Januar 2013 gelten betreffend Algenkalk für Futtermittel die gleichen Bestimmungen wie für Dünger.

  • Für fossilen Algenkalk gibt es keine Einschränkungen.
  • Mariner Algenkalk kann nur eingesetzt werden, sofern er nachhaltig abgebaut wurde. Der Hersteller muss dem FiBL bestätigen, dass er ausschliesslich nachhaltig abgebauten Algenkalk verwendet (der Nachweis der Nachhaltigkeit muss durch eine unabhängige Institution erbracht werden). Dieser Nachweis muss alle drei Jahre erbracht werden.

Übergangsfrist für die 100 % Biofütterung bei den Nichtwiederkäuern verlängert!

Das BLW hat sich entschieden, die Übergangsfrist für die 100 % Biofütterung bei den Nichtwiederkäuern um ein Jahr zu verlängern. Die Bio Suisse übernimmt diese Verlängerung der Übergangsregelung.
Für die Produktion von Hilfsstoffknospefuttermitteln bedeutet das, dass die bisherigen Regelungen ein weiteres Jahr bestehen bleiben.

Brief: Übergangsfrist für die 100  % Biofütterung bei den Nichtwiederkäuern verlängert! (120.4 KB)
Lettre: Le delai de transition pour l'affourragement  100% bio  che:z: les non-ruminants est prolonge ! (103.3 KB)

Anmerkung: Mittlerweile ist der Entscheid vom Bundesrat unterzeichnet.

EU-Bio-Komponenten eingeschränkt zugelassen

Aufgrund der unregelmässigen Versorgungslage von Knospe-Ölsaaten dürfen ausgewählte EU-Biokomponenten im Rahmen von 10% eingesetzt werden. 

Nähere Informationen finden Sie im Schreiben der Bio Suisse:
Informationsschreiben der Bio Suisse zu Knospe-Ölsaaten und -kuchen (279.2 KB)

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Neue Berechnungstabelle ab dem 1. Januar 2010

Für die Berechnung des Bioanteils in Ihren Futtermischungen steht Ihnen eine neue Berechnungstabelle zur Verfügung. Diese entspricht den ab 01.01.2010 geltenden Fütterungsrichtlinien.
Berechnungstabelle

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Infobrief Dezember 2009 / Courrier d’information décembre 2009

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller Dezember 2009 (84.0 KB) 

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, décembre 2009 (83.0 KB) 

95 % Biofütterung für Nicht-Wiederkäuer ab Januar 2010 

Ende November wurde die Bioverordnung vom Bund abgesegnet. Die 95 % Biofütterung für Nicht-Wiederkäuer wird demzufolge am 01. Januar 2010 in Kraft treten. Bis am 31. Dezember 2009 dürfen Mischungen nach alter Regelung produziert werden. Die nach alter Rezeptur hergestellten Hilfsstoffknospefuttermittel dürfen noch bis zu ihrem Ablaufdatum in den Verkaufsstellen verkauft werden. Diese können 2010 auf dem Knospehof bis zum Ablaufdatum aufgebraucht werden. Ab 1. Januar 2010 muss nach neuer Regelung produziert werden.  

Ab 01.01.10 und bis 31.12.11 dürfen folgende konventionelle Futterkomponten mit einem Anteil von höchstens 5 % an Nicht-Wiederkäuer verfüttert werden: 

  • Kartoffelprotein 
  • Maiskleber* 
  • Raufutter (gemäss Anhang 3) 
  • Melasse aus der Zuckerproduktion und Früchtesirup 
  • Bierhefe* 
  • Leinsaat 
  • Molkereiabfälle für Schweine 
  • Zuckerrübenschnitzel 

Folgende Komponenten dürfen mit einem Anteil von höchstens 10 % in EU- oder CH-BioV-Qualität verfüttert werden: 

  • Raufutter (gemäss Anhang 3) 
  • Leinsaat 
  • Dextrose 
  • Melasse aus der Zuckerproduktion 
  • Früchtesirup 
  • Kartoffelprotein 
  • Maiskleber* 
  • Bierhefe*

* für diese Komponenten muss ein gültiges Infoxgen Formular vorliegen. 

Beispiele: 

  • 90 % Knospe + 5 % zertifiziert nach BioV + 5 % nicht biologisch -> erlaubt 
  • 90 % Knospe + 10 % zertifiziert nach BioV + 0 % nicht biologisch -> erlaubt 
  • 90 % Knospe + 3 % zertifiziert nach BioV + 7 % nicht biologisch -> nicht erlaubt

Einsatz konventioneller Melasse und Früchtesirup in Nicht-Wiederkäuer Mischfutter als Staubbinder

Als Staubbinder und bis zu einem maximalen Anteil von 3 % dürfen konventionelle Melasse und Früchtesirup in Mischfutter für Nicht-Wiederkäuer zusätzlich zu den 5 % nicht biologischen Komponenten eingesetzt werden. Der Einsatz als Appetitanreger wird dagegen verboten. Die Deklaration auf Futtermitteletiketten erfolgt wie bis jetzt: konventionelle Melasse und Früchtesirup sowie der Anteil organischer Bio-Trockensubstanz in der Mischung müssen deklariert werden.

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Infobrief Oktober 2009 / Courrier d’information Octobre 2009

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller Oktober 2009 (83.6 KB) 

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, octobre 2009 (82.7 KB)

Die Futtermittelliste 2005 von Bio Suisse / ALP / FiBL wird 2010 überarbeitet 

Die Futtermitteliste wird nächstes Jahr 5 Jahre alt. Sie hat sich als wertvolles Instrument für die Prüfung der Biotauglichkeit von Futtermitteln etabliert. Da der Futtermittelbereich sich ständig entwickelt, ist es jetzt Zeit, die Liste zu aktualisieren. Wir planen für 2010 die Überarbeitung der Futtermittelliste und möchten Sie in diesen Prozess involvieren. Sie haben also die Möglichkeit, Anträge für Anpassungen oder Änderungen zu stellen. Ein Abgabetermin wurde noch nicht festgelegt aber wir nehmen gerne ab jetzt Ihre Anregungen entgegen. 

Definition Raufutter Bio Suisse (Anhang 3) 

Der Anhang 3 wurde folgendermassen angepasst: 

  • Verfüttertes Stroh und verfütterte Streue 
  • Futter von Dauer- und Kunstwiesen frisch, siliert oder getrocknet (Herkunft Schweiz und direkte Nachbarländer)  
  • Ackerkulturen, bei welchen die ganze Pflanze geerntet wird; frisch, siliert oder getrocknet (Maisganzpflanzen werden zum Raufutter gezählt; jedoch wird z. B. Maiskolbenschrot bereits unter der Kategorie Kraftfutter eingeteilt.) 
  • Zuckerrübenschnitzel 
  • Futterrüben unverarbeitet 
  • Kartoffeln unverarbeitet 
  • Abgang aus Obst-, Früchte- und Gemüseverarbeitung (Äpfel, Trauben, Karotten, Randen, etc.) 
  • Biertreber (Malztreber)* 
  • Spelzen von Dinkel, Gerste, Hafer, Reis 
  • Sojabohnen-, Kakao- und Hirseschalen 

* für diese Komponenten muss ein gültiges Infoxgen Formular vorliegen. 

Die Aufzählung ist abschliessend. 

Deklaration Bio-Anteil 

Auf den Etiketten von Hilfsstoffknospefuttermitteln muss der prozentige Bio-Anteil der organischen Substanz in der Mischung genau angegeben werden. Die Deklaration „Bio-Anteil mindestens 90 %“ ist nicht mehr ausreichend.

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Deklaration konventioneller Melasse und Früchtesirup auf Futtermitteletiketten ab dem 1. April 2009

Konventionelle Melasse und Früchtesirup dürfen in Mischfutter bis zu einem maximalen Anteil von 3 % ab dem 01.04.09 als Staubbinder eingesetzt werden. Der Einsatz als Appetitanreger wird dagegen verboten. Die Deklaration auf Futtermitteletiketten erfolgt wie bis jetzt: konventionelle Melasse und Früchtesirup sowie der Anteil organischer Bio-Trockensubstanz in der Mischung müssen deklariert werden.

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Infobrief Januar 2009 / Courrier d’information Januar 2009

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller Januar 2009 (76.1 KB) 

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, janvier 2009 (77.2 KB)

Neues Bio Suisse Logo 

Bio Suisse hat neue Knospe und Hilfsstoffknospe Logos eingeführt. Lizenznehmer können diese auf der Internetseite von Bio Suisse herunterladen www.bio-suisse.ch (Benutzername und Passwort eingeben) oder können sich an uns wenden. Wir bitten Sie, in Zukunft diese neuen Logos auf Ihren Futtermitteletiketten zu benutzen.

Melamin-Rückstände in Bio-Soja aus China 

In Frankreich wurden Melaminrückstände in Bio-Soja aus China festgestellt. Die damit gefütterten Masthühner von 127 Produzenten mussten daraufhin vom Markt genommen werden. Wir möchten Sie deshalb dringlichst auffordern, beim Einsatz von Soja oder anderen Eiweissfuttermitteln aus China von ihren Lieferanten Garantien und Bestätigungen der „Melamin-Freiheit“ zu verlangen. Wie wir bereits abgeklärt haben, können die Importeure von Knospe-Soja aus China dies bereits jetzt sicherstellen. Da in Hilfsstoffknospe-Futtermitteln aber teilweise auch Komponenten in EU-/CH-Bio-Qualität zugelassen sind, ist beim Einsatz/Import solcher besondere Vorsicht geboten, um Skandale wie in Frankreich zu verhindern. Bereits eingelagerte chinesische Chargen sollten vor dem Einsatz zur Sicherheit auf Melamin analysiert werden.

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Infobrief September 2008 / Courrier d’information septembre 2008

Wichtige Informationen für Knospe- und Hilfsstoffknospefutterproduzenten.
Deutscher Brief an die Knospe-Lizenznehmer und Vormischungshersteller September 2008 (78.6 KB) 

Informations importantes pour les preneurs de licence Bourgeon et les fabricants de pré-mélanges.
Courrier en français aux preneurs de licence Bourgeon et aux fabricants de pré-mélanges, septembre 2008 (79.4 KB)

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100 % Biofütterung für Wiederkäuer: Was heisst das für die HSK-Futtermittelproduktion?

Die Änderungen auf den 01.04.09 betreffen die Futtermittel für Wiederkäuer. Die Futtermittel müssen ab dem 01.04.09 nach den neuen Richtlinien produziert werden. Das heisst, dass alle Komponenten in Knospequalität eingesetzt werden müssen. Bei mangelnder Ware können weiterhin Ausnahmebewilligungen für EU und CH-Bioware eingeholt werden (siehe unter „Einsatz von CH- und EU-Biokomponenten). 

Das BLW hat entschieden, dass ab 01.04.09 nur noch Futtermittel verkauft werden dürfen, die nach den neuen Richtlinien produziert wurden. Im Gegensatz zu den anderen Richtlinienänderungen wird es also für den Warenverkauf keine Übergangsfrist geben. Wir empfehlen deshalb den Herstellern, jetzt schon Ihre Produktion umzustellen, so dass sie den Vorrat an „alten“ HSK Futtermittel bis zum 31.03.2009 verkaufen können. Die bis 31.03.09 verkauften HSK Futtermittel können auf den Betrieben bis zum Ablauf des Haltbarkeitsdatums, spätestens aber bis 30.09.2009, aufgebraucht werden.

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100 % Biofütterung für Wiederkäuer ab April 2009

Das BLW hat sich bei der EG für eine Verlängerung der schweizerischen Übergangsfrist für nicht-biologische Nebenprodukte aus der Lebensmittelherstellung bis Ende 2011 sowie für die Aufnahme von Maiswürfeln in diese Übergangsfrist eingesetzt. Trotz intensiver Bemühungen ist dieser Antrag nicht durchgekommen. Weil in der EG seit dem 1. Januar 2008 für Wiederkäuer 100% Biofutter verlangt wird, gefährdet eine autonome schweizerische Lösung die Äquivalenz mit der EG-Bio-Verordnung. 

Der Bio-Käse-Export in die EG soll nicht verhindert werden. Die Schweiz will zudem den hervorragenden Ruf und die Glaubwürdigkeit ihrer biologischen Produkte bewahren. Sie verzichtet deshalb auf eine Verlängerung der Übergangsfrist. Ab dem 1. April 2009 gilt in der Schweiz für Wiederkäuer die 100% Biofütterung. 

Mit den Zertifizierungsstellen wurde vereinbart, dass sie ab der Winterfütterung 2008/2009 für die Bewilligung von nicht-biologischen Futtermitteln im Falle von nachgewiesenen Futtermittelertragsverlusten die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und damit im gleichen Sinne handhaben wie die EG-Mitgliedstaaten. Wenn ganze Regionen von Futtermittelertragsverlusten betroffen sind, kann das BLW regionale Ausnahmebewilligungen ausstellen. 

Für die Fütterungsperiode 2008/2009 sind Bio-Futtermittel aus dem EG-Raum verfügbar. Auch die Vertragsproduktion in der Schweiz soll angekurbelt werden. Die Bio Suisse und das FiBL werden zur Unterstützung betroffener Bauern alternative Fütterungsmöglichkeiten veröffentlichen. 

Die Bio Suisse wird mit den Futtermittelherstellern Strategien entwickeln, um Bio-Futtermittel in genügender Menge verfügbar zu machen. Im weiteren engagiert sie sich, eine Verbesserung der Markttransparenz herbeizuführen.

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Wir prüfen National Organic Program (NOP) Futtermittel

NOP Betriebe müssen NOP zertifizierte Futtermittel einsetzen. Die NOP Anforderungen an die Misch- und Mineralfuttermittel unterscheiden sich von den Anforderungen der Bio Suisse Futtermittel. 

Die bio.inspecta als NOP akkreditierte Kontrollstelle anerkennt nur die vom FiBL geprüften NOP Futtermittel als NOP-tauglich. 

Das FiBL Futtermittelteam prüft im Auftrag der Futtermühlen und Mineralstoffhersteller die Produkte auf NOP-Tauglichkeit zu einem Stundensatz von 120,- Fr. 

Bitte melden Sie sich bei Véronique Chevillat oder unter +41 (0)62 865-0412.

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Jodiertes Viehsalz weiterhin zugelassen

Die Praxis mit der Jodverabreichung hat gezeigt, dass Biotiere über verschiedene Quellen (Viehsalz, Mineralsalz, Mischfutter und andere Ergänzungsfutter) mit Jod versorgt werden. Eine Kombination dieser Salzverabreichung kann zu einer Überversorgung mit Jodsalz führen. Darum kam Bio Suisse vor einigen Monaten zusammen mit dem FiBL und der ALP zum Schluss, den Einsatz von jodiertem Viehsalz zu unterbinden. Nun zeigen Reaktionen aus der Praxis aber, dass einige Betriebe nur Viehsalz verfüttern und die Jodversorgung knapp bis unzureichend ist. Darum kommt Bio Suisse auf den Entscheid zurück und lässt jodiertes Viehsalz auch weiterhin zu. Es liegt nun in der Kompetenz der Betriebe, die Verabreichungsmengen so zu halten, dass weder eine Über- noch eine Unterversorgung besteht. Die ALP informiert über die empfohlene Verabreichungsmenge bei Biotieren und wir bitten die betroffenen Bioproduzenten, sich an diese Empfehlungen zu halten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +41 62 865-7272. Diese Meldung ersetzt sämtliche bisherigen Mitteilungen im Zusammenhang mit der Fütterung von jodiertem Viehsalz.

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Information für alle Hilfsstoffknospefutter-Produzenten

Für die Freigabe der Gesuche müssen zukünftig die eingesetzten Komponenten eindeutig als "Knospe"-Komponenten in der Rezeptur bezeichnet werden. Die Bezeichnung „Bio“ reicht nicht aus. 

Beim Einsatz von Vormischungen bitten wir Sie, die Bezeichnung zu verwenden, unter der die Produkte bei uns registriert sind.

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Mineralstoffe und Ergänzungsfuttermittel

Auf Biobetrieb dürfen nur noch Mineral- und Ergänzungsfuttermittel eingesetzt werden, die auf der Betriebsmittelliste 2010 gelistet sind. 

Betriebsmittelliste im FiBL-Shop

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Aktuelle Futtermittelliste

Die aktuelle Futtermittelliste gilt seit 1. August 2005. Sie ist verbindlich für die Herstellung von Knospemischfutter und auch für konventionelle Futtermittel inklusive Mineralfuttermittel, die in Bio Suisse-Betrieben eingesetzt werden. Die Liste soll Produzenten und Kontrollpersonen als Hilfsmittel für den Vollzug der Regelungen im Futtermittelbereich dienen. 

Futtermittelliste 2005 im FiBL-Shop

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